Reflexzonen am Fuss


Was ist Reflexzonen-Therapie am Fuss (RZF)?

Die RZF ist eine komplementärtherapeutische Behandlungsmethode, die aus jahrhundertealtem Wissen entstanden ist. Hanne Marquardt (D) hat dieses Wissen in den 1950er Jahren zusammengefasst und weiterentwickelt, und sie hat Ausbildungen für medizinisches Fachpersonal aufgebaut.

Gesundheitliche Probleme können sich an bestimmten Stellen der Füsse, den sogenannten Reflexzonen, zeigen. Diese Zonen haben eine Verbindung zum entsprechenden Organ oder Gewebe. Dank dieser Verbindung kann die Zone am Fuss eine positive Wirkung auf das Organ/Gewbe ausüben, wenn sie gezielt behandelt wird.

RZF kann gut mit anderen komplementärtherapeutischen Methoden kombiniert oder begleitend zu einer schulmedizinischen Therapie durchgeführt werden.


Wie wird behandelt, wie wirkt RZF?

Belastete Reflexzonen am Fuss sind oft schmerzhaft, und sie sind für die Therapeutin tastbar und/oder sichtbar. Mittels rhythmischer Massage, Streichungen und beruhigender Grifftechnik werden diese Zonen behandelt. Dadurch regen sie dank der Verbindung zum entsprechenden Organ oder Gewebe die Selbstheilungskraft an und unterstützen die Regeneration.

Möglicherweise zeigen sich gesundheitliche Probleme in den Reflexzonen, bevor sich eine Erkrankung manifestiert. Mit der Behandlung dieser belasteten Zonen kann die Regenerationskraft aktiviert werden, sodass die Erkrankung entweder gar nicht ausbricht, dass sie einen milderen Verlauf nimmt, oder dass die Symtome gemildert werden.

Mit Ausnahme von Händen, Füssen, Unterarmen und Unterschenkeln haben alle Bereiche des menschlichen Körpers ihre Reflexzone am Fuss und können mit RZF behandelt werden.


Wie verläuft eine RZF-Therapie?

Am Anfang eines Behandlungszyklus wird eine Anamnese erfasst und ein Erstbefund am Fuss erhoben. Darauf aufbauend werden die Behandlungen geplant und durchgeführt.

Eine RZF-Sitzung besteht aus einer Behandlung am Fuss (ca 50 Minuten) und einer anschliessenden Ruhephase (ca zehn Minuten). Bei Babys und Kleinkindern dauert eine Behandlung 15 bis 30 Minuten.

Je nach Thema oder Problem ist ein Behandlungszyklus von vier bis acht Sitzungen angezeigt.

Nach den ersten Behandlungen kann es kurzfristig zu einer "Heilkrise" (auch "Erstverschlimmerung" genannt) kommen. Dies deutet darauf hin, dass Ihre Selbstheilungskräfte aktiv sind. Die Symptome verschwinden meist schnell wieder.


mögliche Anwendungsgebiete:

  • Muskelverspannungen
  • Organschwächen und Organüberfunktionen (akut und chronisch)
  • Stärkung des Immunsystems
  • Allergien
  • Schmerzen verschiedener Art
  • Verdauungsbeschwerden
  • Entspannung, Stressabbau
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Zyklusstörungen, Unterstützung des Hormongleichgewichtes
  • Begleitung in der Schwangerschaft und im Wochenbett
  • Bauchkrämpfe bei Babys
  • Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden

Kontraindikationen: Krampfadern, Entzündungen im Venen– und Lymphsystem, Fieber, Transplantate lebenswichtiger Organe, psychische Erkrankungen